KrogerusTschaeppeler 20 2020

Wenn nichts mehr geht: die Emotion benennen und die Situation umdeuten

Manchmal - beispielsweise wenn wir uns in einer Krise machtlos fühlen - nehmen unsere Gefühle überhand, und es wird schwer, auch nur einen einzigen klaren oder positiven Gedanken zu fassen. Hier hilft uns die Fähigkeit, uns selbst zu steuern.

Mikael Krogerus & Roman Tschäppeler visualisieren unterschiedliche Strategien der Emotionsregulation, also wie wir unangenehme Zustände, auf die wir keinen Einfluss haben, aushalten können.

Zu den negativen Bewältigungsstrategien zählen sie das Grübeln (zwanghaftes Fokussieren auf Details, indem wir z.B. ständig im Netz surfen oder Mails abrufen) und die Ablenkung (Ablehnen der Situation oder der Eigenverantwortung und die Schuld bei anderen suchen).

Für die positive Emotionsregulation schlagen sie drei Schritte vor:

  • Benennen: Wovor genau fürchte ich mich? (wenn wir etwas benennen können, hilft es uns die Emotion zu kontrollieren)
  • Umdeuten, die Situation neu lesen: Was kann ich aus diesem Moment lernen? Wenn diese Zeit überstanden ist, wie werde ich auf sie und mich selbst zurückblicken?
  • Kleine Ziele setzen (nächste Woche jeden Tag 10' meditieren, dem Kind am Abend vorlesen, einer Freundin schreiben, ...)

Für den Fall, dass diese drei Schritte schwer anzugehen sind, stellen sie eine wunderbare Frage, die von Victor Frankl stammen könnte: Was würde ich meiner besten Freundin raten, wenn sie in meiner Situation wäre?

 

Und Sie? Was hilft Ihnen, in Situationen der Ohnmacht die eigenen Emotionen zu steuern? Schreiben Sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie verbunden. 
Ihre Regula Hug 

 

 

 

 

 

 

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