Vogelzug, Zugvögel

Mit Resilienz in die Zukunft

Seit dem 13. März 2020 widmet sich mein Resilienz-Blog der Frage, wie wir uns für die Bewältigung der Widrigkeiten unseres privaten und gesellschaftlichen Lebens wappnen können.

In über 80 Beiträgen habe ich - zusammen mit Ihnen - versucht, zwei Perspektiven im Blick zu behalten:

  • die fundierten und bewährten Resilienz-Konzepte auf eine leicht verständliche Weise vorzustellen und
  • die Ereignisse und Situationen der Covid19-Pandemie aus der Sicht der Resilienz zu betrachten und einzuordnen.

Da eine Pandemie in alle Lebensbereiche eingreift, habe ich nicht nur das Konzept der individuellen, sozialen und der organisationalen Resilienz beleuchtet, sondern zunehmend auch nach weiteren Resilienz-Konzepten gesucht, mit denen wir die elastische Widerstandskraft unserer gemeinschaftlichen, ökonomischen, ökologischen oder globalen Lebensräume beschreiben können.

Dabei wurde mir bewusst, dass es immer auch ums Entscheiden geht, was ich akzeptiere und wo ich mich engagiere, wie ich mit dem Ungewissen in Gelassenheit umgehen und zugleich neue Handlungsspielräume erschliessen kann.

Und - ich weiss nicht, ob es Ihnen ähnlich geht - irgendwie werde ich etwas coronamüde. Darum möchte ich die nächsten Monate die Frage erkunden, wie wir mithilfe der Resilienz-Konzepte zuversichtlich in die Zukunft blicken können. So wie die Zugvögel, die jetzt gerade Richtung Süden in eine ihnen nur teilweise vertraute Zukunft fliegen. Nicht mit positivistischen «Alles wird Gut»-Träumen. Sondern wie wir uns mit Resilienz für die Hürden der Zukunft wappnen und wie wir uns stärken, damit wir die nötigen Impulse für eine gelingende Zukunft beherzt setzen können.

 

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie verbunden
Ihre Regula Hug 

 


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