Hier finden Sie spannende Themen aus meinem Beratungsalltag, die Sie auch interessieren könnten.

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Unwillkürliche, oft auch unbewusste Reaktionen erschweren uns manchmal den Beziehungsaufbau mit den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern. Doch wie können wir unsere Schlüsselkompetenz für einen guten Unterricht, die Lernbeziehung, stärken? Eine mögliche Strategie im Umgang mit irritierendem SchülerInnen-Verhalten ist die Selbstregulierung. Eine andere die Umdeutung, indem nach einer nachvollziehbaren Motivation oder einem versteckten Bedürfnis gesucht wird, das zum störenden Verhalten geführt hat.

Den Artikel zur Gestaltung der Lernbeziehung im Kontext Hochbegabung hat die Stiftung für hochbegabte Kinder im November 2019 im Buch «Mentoring beschwingt» publiziert. Die Vorschläge für die Reflexion anspruchsvoller Situationen lassen sich auf vielfältige Unterrichtskontexte übertragen, denn es geht ja immer ganz zentral um den Aufbau und die Pflege der Lernbeziehung.

Beziehungsgestaltung_2019_Regula_Hug.pdf

Zum Buch «Mentoring beschwingt»

 

 

 

 

 

 

 

Itten Farbenlehre klein

«Das urtümliche Wesen der Farbe ist ein traumhaftes Klingen, ist Musik gewordenes Licht.»

Als einfacher Dorfjunge aus dem Berner Oberland wurde Johannes Itten (1888 bis 1967) zum Geburtshelfer der weltberühmten Bauhaus-Schule – und ging vergessen. Neuanfänge und Brüche prägten sein Leben: Auf der Suche nach seinem eigenen Weg, nach neuen Lebenskonzepten, nach Antworten auf die Fragen seiner Zeit, lebte er in Berlin, Wien, Stuttgart, Bern, Genf, Weimar und Zürich. Der von ihm erfundene Vorkurs, der als Kreativitätslabor zur Förderung eines schöpferischen Menschen gilt, ist heute ein obligatorischer Teil der Ausbildung der wichtigen Kunstschulen weltweit. Seine Farbenlehre ist ein Klassiker, auf den gar Stilisten und Kosmetikberater zurückgreifen. Itten leitete die Zürcher Kunstgewerbeschule und war unter anderem Gründungsdirektor des Museums Rietberg. Marina Rumjanzewas Dokumentarfilm zeigt ein eindrückliches Portrait eines resilienten Lebens.

Zum Film über Johannes Itten

 

 

 

 

Die Idee, dass Resilienz erlernbar ist, ist verführerisch, sagt Klaus Fröhlich-Gildhoff. «Wir stehen in unserem Alltag immer wieder vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Da ist immer die Frage, wie man damit umgeht und ob es gelingt, in diesen Situationen das, was ich an Potenzialen habe, einzusetzen.» Aus seiner Sicht braucht es viele positive Erfahrungen, die sich über einen langen Zeitraum hinweg aufbauen. Für Kinder ist der wichtigste Resilienz-Faktor mindestens eine stabile Bezugsperson. Mit Erwachsenen ist der Aufwand höher. Um wirklich psychische Veränderungen zu bewirken, muss ein Mensch in seinen Alltagserfahrungen begleitet werden. In wenigen Trainingstagen ist das nicht möglich. Und er ergänzt: «Auch eine Psychotherapie müsste sich auf Resilienzfaktoren fokussieren.»

Zum Artikel und zu den wissenschaftlich abgestützten Resilienz-Modellen 

Auch in meinem Resilienz-Coaching werden Sie nicht zum ewigen Stehaufmännchen, das jeden Schlag locker wegsteckt. Doch lernen Sie die zentralen Resilienz-Faktoren kennen und leiten daraus ab, wie Sie sich auf anspruchsvolle Situationen einstellen und neue Gestaltungsfelder erschliessen können.

Zum Kurs «Individuelle Resilienz»

Zum Kurs «Organisationale Resilienz»

 

 

 

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Wenn Ihnen etwas gelingt, werden Sie zufrieden sein. Das Geheimnis des Erfolgs liegt im Gelingen.

Charles Aznavour (1924 – 2018)

 

 

 

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«In der zweiten Lebenshälfte emanzipiert sich die seelische Gesundheit von der körperlichen», sagen Tobias Esch und Eckart von Hirschhausen zu ihrem neuen Buch «Die bessere Hälfte. Worauf wir uns mitten im Leben freuen können». Die beiden Mediziner stehen selber in der Lebensmitte und haben viele Untersuchungen zum Älterwerden analysiert. Und sie stellen fest: «Das Alter ist kein Abstieg, es ist Leben für Fortgeschrittene». Zufriedenheit im Alter sei aber keine Pflicht, eher Kür: ein gutes soziales Netz (auch mal beim Nachbarn klingeln oder ein Mehrgenerationenhaus besuchen), sich draussen in der Natur im Grünen bewegen und etwas, an das man glaubt (das kann auch der Fussballverein sein).

Zum Zeit-Interview

 

 

 

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Über viele Tausend Jahre hinweg haben wir gelernt, uns an Veränderungen in unserer Umwelt anzupassen. Wenn etwas Unbekanntes oder Gefährliches auf uns zukommt, dann sorgen Stresshormone dafür, dass wir rasch und konzentriert handeln. Sobald das Problem oder die Gefahr bewältigt ist, entspannen wir uns wieder.

Wenn der Stress jedoch länger andauert, kann das unsere Gesundheit gefährden, denn Stresshormone unterdrücken unter anderem das Immunsystem. Wir sollten daher lernen, uns trotzdem zu entspannen. Dies gelingt, indem wir uns auf ein neutrales, schönes Gefühl fokussieren. Das ist zu Beginn anstrengend und es braucht etwas Übung bis es klappt. Wir können uns also Gutes tun, indem wir uns vorstellen, dass wir eigene Selbstheilungskräfte haben.

Tobias Esch beschreibt in seinen Büchern «Neurobiologie des Glücks», «Der Selbstheilungscode» und «Stressbewältigung. Achtsamkeit. Selbstfürsorge» wie wir das lernen können.

Gert Scobel diskutierte am 16. August 2018 mit ihm und weiteren Fachpersonen altbekannte und neu erforschte Erkenntnisse zu unseren Selbstheilungskräften.

Zur Scobel-Sendung auf 3sat

 

 

 

Burnout ist in aller Munde – es betrifft nicht nur den einzelnen Menschen selbst, auch Organisationen können kollektiv am Limit driften. Doch wie können wir bei den ersten Erschöpfungsanzeichen gegensteuern?

Prof. Heike Bruch erklärt, wie Führungspersonen durch Vorbildhandeln die richtigen Massnahmen treffen können.

Zum Videointerview

 

 

 

... um die Balance zu halten, musst du in Bewegung bleiben, sagte einst Albert Einstein.

Während dem Aufbau meiner Einzelfirma Resilienz-Coaching habe ich stets kostengünstige und doch schöne Zwischennutzungen für meinen Beratungsraum genutzt und mit dem öfteren örtlichen Wechsel gleichzeitig auch meine eigene Flexibilität gestärkt. Im April 2018, nach fünf Jahren, ziehe ich nun in einen Praxisraum in der Zürcher Altstadt. Diese Schritte haben Sie, meine Kunden und Austauschpartner, ermöglicht durch Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit! Dafür danke ich allen sehr herzlich!

 

 

 

Ihr Opa ermutigte sie: Wenn du etwas nicht ausprobierst, dann wirst du nie erleben wie es sich anfühlt, das geschafft zu haben.

«Man muss jeden Tag neu angehen und darf die Lasten, aber auch die Erfolge der Vergangenheit nicht mit sich schleppen. Es ist eine grosse Befreiung, wenn man das Leben nicht als riesige Strecke sieht, sondern in viele kurze Strecken einteilt. Deshalb habe ich auch wenig Angst: Wenn etwas nicht so gut klappt, mache ich es eben auf der nächsten Strecke wieder wett», erzählt Anna Loos im Interview mit dem Zeitmagazin vom 4. Januar 2018.

Zum Interview

 

Die Tagung der PH Zürich vom 26. Januar 2018 richtete den Fokus auf die Sicht der Kinder und Jugendlichen.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von vier Filmen aus Tagesschulen in Bern, dem Fürstentum Liechtenstein, Zürich und Zug, welche alle im Zusammenhang mit dem QuinTaS-Projekt entstanden. Kinder und Jugendliche stellten darin ihre Tagesschule, ihren Hort oder Mittagsklub vor und beantworteten Fragen wie, «Was muss passieren, dass du gerne in die Tagesstruktur kommst?» oder «Wo bist du am liebsten, wenn du keinen Unterricht hast?».

Zu den Filmen

Zu den Tagungsberichten

Zu QuinTas - Qualität in Tagesschulen und Tagesstrukturen

 

The Happy Show

Der in New York lebende Grafikdesigner und Typograf Stefan Sagmeister hat sich im Selbstversuch mit diesen grossen Fragen beschäftigt. „The Happy Show“ zeigt die Resultate seiner radikal persönlichen Glücksforschung.

In der Scobel-Sendung vom 12. Januar 2017 auf 3sat.de erzählt er sein Fazit: Abends drei Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin. Flow und Achtsamkeit, Sport und Bewegung. Partnerschaft, Freundschaften, sich dem Glück der anderen widmen. Humor, Selbstdistanz, die eigene Begrenzung akzeptieren. 

Zum Scobel-Interview

 

 

Wasmanvonhieraussehenkann

Ein Schlüsselfaktor von Resilienz sind die verlässlichen Bezugspersonen, sei es in der Familie, im Freundeskreis, in der Nachbarschaft oder auch im weiteren Umfeld. 

Die Wirkung solch verlässlicher Bezugspersonen beschreibt Mariana Leky auf poetische Weise in ihrem Buch «Was man von hier aus sehen kann», das 2017 im Dumont-Verlag erschienen ist. Ein leichtfüssiges Buch über Liebe und Freundschaft. Und wie sie helfen das Leben zu leben.

 

 

ausgeschwärmte Bienen hängen in zwei Tropfen an einem Zweig. Fünf Bienen bilden eine Brücke, indem sie ihre Beine verbinden.

Im März 2017 hat die Internationale Organisation für Normung (ISO) die ISO Norm 22316 zu organisationaler Resilienz veröffentlicht. Doch wie gelingt die nötige Balance zwischen Effizienz und Balastbarkeit? Brigitte Huemer und Ingrid Preissegger haben vitale und belastbare Organisationen dazu befragt. Dabei wurden vier Gestaltungsfelder für die Entwicklung der organisationalen Resilienz deutlich.

Mehr zu den Gestaltungsfeldern und Perspektiven der organisationalen Resilienz

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Was ist das Rezept, um glücklich zu sein? Es besteht aus zwei Zutaten, und beide davon braucht es. Einerseits das sogenannte hedonistische Wohlbefinden: Dieses erleben wir etwa, indem wir uns ein gutes Essen, eine Party oder Konsumgüter gönnen. Das ist schön, aber flüchtig. Je älter Menschen werden, desto wichtiger wird ihnen deshalb zusätzlich die zweite Art der Zufriedenheit: das sogenannte eudämonische Wohlbefinden. Dieses erreichen Menschen, indem sie beispielsweise soziale Verantwortung übernehmen, sinnvolle Tätigkeiten ausüben oder an ihren schlechten Charaktereigenschaften arbeiten. Diese Art des Wohlbefindens sei viel nachhaltiger, sagt Pasqualina Perrig-Chiello, Psychologin an der Universität Bern: «Wenn man nach einem sinnvollen Leben strebt, muss man das Glück nicht suchen – es kommt von alleine.» Und vielleicht ist eine der wichtigsten Zutaten für ein erfülltes Leben denn auch – ein bisschen Glück.

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Offenheit für neue Perspektiven, Einfühlungsvermögen, Reflektiertheit, ein kluger Umgang mit den eigenen Gefühlen und Selbstvertrauen. Wenn wir auf diese Ressourcen zurückgreifen, kann es gelingen, aus Lebenserfahrungen Weisheit zu gewinnen. 

Denn: «Weisheit ist nichts, was man aus sich selbst heraus entwickeln kann, sie braucht den Austausch.», sagt die Psychologin Judith Glück.

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muenchhausen zieht sich aus dem sumpf

Baron von Münchhausen erzählte in einer seiner Lügengeschichten, wie er mit seinem Pferd in einer aussichtslosen Lage in einem Sumpf stecken blieb. Wir alle kennen solche Lebenssituationen, die wir als hoch problematisch erleben und in denen wir uns scheinbar unbeeinflussbaren Rahmenbedingungen ausgeliefert fühlen. Situationen, in denen einfach keine geeignete Lösung des erlebten Problems oder ein Ende der belastenden Umstände in Sicht ist. Typisch sind unwillkürliche Gedanken und Gefühle zum Problem, die immer wieder «hochkommen», obwohl unser bewusstes Ich das als unerwünscht betrachtet.

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«Pippi Langstrumpf ist ein belastbares, resilientes Kind», sagt Klaus Fröhlich-Gildhoff. Aus pädagogischer Sicht ist Pippis Ausgangslage alles andere als ideal: «Ihre Mutter ist im Himmel, ihr Vater weit weg auf einer Südseeinsel, sie selbst lebt in einem Gammelhaus. Und trotzdem ist Astrid Lindgrens Romanheldin stark. So stark, dass sie sich sogar um die ängstlichen Nachbarskinder kümmern kann.» Für Kinder und Jugendliche ist der wichtigste Schutzfaktor «mindestens eine stabile emotionale Beziehung zu einer Bezugsperson, das kann auch eine pädagogische Fachkraft, eine gute Kita oder Schule sein. Kinder müssen lernen, dass sie Aufgaben bewältigen können», erklärt Fröhlich-Gildhoff. Eine positive Rückmeldung von Eltern und Lehrern hilft. Wie das geht, erklärt er mit vier Tipps für Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen:

  • Zeit mit den Kindern verbringen, in der man wirklich präsent ist. «Handy weg!», betont Klaus Fröhlich-Gildhoff.
  • Aufgaben stellen, die die Kinder bewältigen können und sie dabei ermutigen.
  • Neben Notenlisten auch Loblisten führen.
  • Fehler verzeihen und Geduld haben, wenn etwas schiefgegangen ist.

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Graben im Dreck macht glücklich: Das Mikrobakterium Vaccae, das vor allem in Gärten zu finden ist, könnte Menschen bei der Reduzierung von Stress helfen.

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introbild umzug


Innerhalb von zweieinhalb Jahren haben sich die Segel meines Beratungsangebots mit gutem Wind gefüllt. Seit 1. März 2016 bin in einer kreativen Bürogemeinschaft im lebendigen Kreis 5 vor Anker. Sie finden mich an der Limmatstrasse 73, gleich bei der Tramstation Museum für Gestaltung.

Im Rahmen einer Zwischennutzung beherbergt die OLAW-Liegenschaft der WALO Bertschinger Central AG verschiedene Ateliers und Firmen. Das OLAW-Bürokonzept verweist fein und augenzwinkernd auf Veränderung, tritt eigenständig und selbstsicher auf und geht haushälterisch mit Ressourcen um. So steht es auch für die Haltung und Ausrichtung meines Resilienz-Coachings.

Kommen Sie mich besuchen, ich freue mich auf Sie!

Herzlich, Regula Hug

reiter zuegel


Zur Frage, wie man mit der Krise in der Lebensmitte umgehen kann, sagt Pasqualina Perrig-Chiello: «Man darf die Zügel für das eigene Schicksal nicht aus der Hand geben». Mit etwa 50 Jahren realisiert man, dass es nicht mehr unendlich viele Möglichkeiten gibt - und manche Chancen bereits verpasst sind. Die Psychologin weiss um die Fallstricke in der Lebensmitte: «Dann muss man sich Zeit nehmen, bewusst innehalten und herausfinden, wohin die Reise geht. Aber man profitiert auch von einer neuen inneren Freiheit, denn nach der ersten Lebenshälfte, in der man viele Kompromisse machen musste, kann man nun besser zu den eigenen Bedürfnissen stehen. Die grosse Aufgabe heisst, mit der eigenen Biografie ins Reine kommen: Ja sagen zum Leben, das man gelebt hat – unabhängig davon, wie es war.»

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