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«Pippi Langstrumpf ist ein belastbares, resilientes Kind», sagt Klaus Fröhlich-Gildhoff. Aus pädagogischer Sicht ist Pippis Ausgangslage alles andere als ideal: «Ihre Mutter ist im Himmel, ihr Vater weit weg auf einer Südseeinsel, sie selbst lebt in einem Gammelhaus. Und trotzdem ist Astrid Lindgrens Romanheldin stark. So stark, dass sie sich sogar um die ängstlichen Nachbarskinder kümmern kann.» Für Kinder und Jugendliche ist der wichtigste Schutzfaktor «mindestens eine stabile emotionale Beziehung zu einer Bezugsperson, das kann auch eine pädagogische Fachkraft, eine gute Kita oder Schule sein. Kinder müssen lernen, dass sie Aufgaben bewältigen können», erklärt Fröhlich-Gildhoff. Eine positive Rückmeldung von Eltern und Lehrern hilft. Wie das geht, erklärt er mit vier Tipps für Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen:

  • Zeit mit den Kindern verbringen, in der man wirklich präsent ist. «Handy weg!», betont Klaus Fröhlich-Gildhoff.
  • Aufgaben stellen, die die Kinder bewältigen können und sie dabei ermutigen.
  • Neben Notenlisten auch Loblisten führen.
  • Fehler verzeihen und Geduld haben, wenn etwas schiefgegangen ist.

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